Olli

Die Schwangerschaft mit Olli – Teil 1

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich mal über die Schwangerschaft mit Olli berichten. Ich habe während der Schwangerschaft einige Bücher gehabt, in denen ich immer alles aufgeschrieben habe und es ist so schön da hin und wieder mal drin zu lesen.
Ich war die ganze Schwangerschaft über so aufgeregt, weil ich es mir unbedingt gewünscht hatte. Ich war so gerne schwanger und ich habe mich auch sehr hübsch gefühlt. Den Babybauch liebte ich sehr. Außerdem hatte ich eigentlich eine sehr einfache Schwangerschaft. Das Blöde kam erst kurz vor Schluss, aber dazu komme ich später. Also alles in Allem eine tolle Schwangerschaft.

Vor der Schwangerschaft

Ende Mai 2013 nahm ich die letzte Pille und mein Freund hörte mit dem Rauchen auf. Anfang Juni 2013 hatte ich noch einen Vorsorgetermin bei der Frauenärztin. Die war völlig begeistert von meiner Absicht, schwanger zu werden und gab mir sofort eine Packung Folsäure Tabletten mit. Diese nahm ich von da an jeden Tag. Ich wollte unbedingt schwanger werden, aber alles zum richtigen Zeitpunkt. Denn es sollte ja auf jeden Fall ein Sommerkind werden.
So fing ich an, mich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen. Ich führte einen sehr ausführlichen Zykluskalender. Da war ich sehr akribisch. So achtete ich außer auf den Eisprungkalender auf den Zervixschleim, maß täglich meine Temperatur und das Schlimmste – ich kaufte und benutzte Ovulationstests. Also ich war wirklich wie besessen. Ich würde so nie wieder an die Sache rangehen.
Ende August ging es dann in die konkrete Familienplanung. Jeden Monat, in dem es nicht klappte, war ich enttäuscht.
Anfang November traf ich mich mit Freundinnen und als meine Freundin sagte, dass ich mich total versteife und es ja vielleicht deswegen nicht klappt, hörte ich auf mit dem ganzen Kram und orientierte mich nur noch grob an den Eisprungkalender und siehe da… Wahrscheinlich ist es nur Zufall, aber es klappte endlich.

1. Trimester

Gemerkt habe ich nichts. Alles war wie vorher. Die typischen Schwangerschaftsanzeichen fielen bei mir nicht auf, eine empfindliche Nase hatte ich schon immer und die Brüste taten immer kurz vor der Periode weh. Aber dann kam die Periode nicht. Schon nach dem 1. Tag freute ich mich. Am 2. Tag sagte ich es meinem Freund, aber er meinte nur, dass ich mich lieber nicht zu früh freuen sollte. Aber ich war mir ziemlich sicher.
Am 4. Tag, es war der 08.12.2013, machte ich einen Schwangerschaftstest. Den hatte ich natürlich schon längst zu Hause. Und juhuu, er war positiv. Ich stand früh auf, um den Test zu machen und auch mein Freund wurde davon wach. Als ich ihm den positiven Test unter die Nase hielt, klopfte er sich nur triumphierend auf die Schulter.
Ich verspürte absolut keine Übelkeit während der Schwangerschaft und bin auch sehr froh darüber, hatte ich doch schon Schlimmes davon gehört.
Ich startete mit einem Gewicht von 62,3 kg und einem Bauchumfang von 86 cm. Einen Arzttermin machte ich auch so schnell wie möglich und fieberte diesem Termin entgegen ohne meine Freude mit irgendjemandem, außer meinem Freund, zu teilen. Denn wir wollten erst abwarten.
Den 1. Termin hatte ich am 19.12.2013. Es wurden einige Tests gemacht und auch eine vaginale Sonographie. Da war der kleine Fleck – mein Baby – und das Herz schlug kräftig. Ich ging mit 2 Tüten voll Lesematerial und kleinen Geschenken sowie Proben. Wie aufregend.
Der errechnete Geburtstermin war der 15.08.2014. Aber das genaue Datum behielten wir immer für uns.
Am 27.12.2013 musste ich noch mal zum Arzt. Dort wurden wieder ein paar Tests gemacht und die ganzen Fragen für den Mutterpass gestellt. Bei der Sonographie durfte mein Freund auch mit rein und hat den Zwerg ebenfalls gesehen.
Nach und nach schlich sich die Müdigkeit bei mir ein. Am 11.01.2014 erzählten wir allen von dem freudigen Ereignis. Obwohl wir dies eher in Kartenform taten. An Weihnachten erzählten wir allen, dass wir die Weihnachtskarten vergessen hatten und das holten wir nach mit einem Ultraschallbild anstelle eines Bildes von uns. Die Freude war bei allen groß.
Den nächsten Termin hatten wir am 16.01.2014 und überraschenderweise stand mein Freund in Waren an der Bushaltestelle, um mich abzuholen und wir fuhren zusammen zum Termin. Der Zwerg war nach diesen 3 Wochen ein deutliches Stück größer und auch sehr aktiv. Da zeigte es sich schon. 🙂

Am 27.01.2014 gab es aber den ersten kleinen Schreck. Es lag sehr viel Schnee und ich fuhr trotzdem jeden Morgen mit dem Fahrrad zur Bushaltestelle. Doch an dem Morgen rutschte ich beim Bremsen weg und fiel auf die Seite. Besonders wehgetan haben mir mein Knie und die Hüfte, die auch blau wurden. Auch so war den Tag über nichts auffällig. Angst hatte ich trotzdem. Also machte ich etwas früher Feierabend und ging zum Arzt. Es war alles gut, es war nichts passiert. Aber die Ärztin hielt mir eine Standpauke. Dann fuhr ich erstmal nicht mehr mit dem Fahrrad.

Um es nicht zu lang werden zu lassen, folgen die anderen beiden Trimester in einem anderen Beitrag.

Liebe Grüße
Sabrina

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2 Kommentare

  1. Ich habe über meine erste Schwangerschaft auch noch nie geschrieben. Sollte ich vielleicht mal nachholen. Bei uns war das erste mal ja Fehlgeburt aber nächster Monat hat dann gleich wieder geklappt.
    Aber lass mal ich war genauso mit dem Kalender. Auf geht's es ist so weit. Lol

    1. SabrinaRanzow1987 says:

      Du hattest mir das mal erzählt. Ich finde es so schade. Ich würde nur weinen.

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