Allgemein

Unser Weihnachten 2016

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch heute über unser diesjähriges Weihnachtsfest berichten. Aber erst einmal gebe ich euch einen kleinen Einblick in einige der letzten Jahre.
Im Jahr 2008 wollten André und ich unser erstes gemeinsames Weihnachtsfest feiern. Da Andrés Familie aber in Neubrandenburg und meine in Waren wohnt, machte es sich schlecht mit beiden Familien zu feiern. Also entschieden wir uns jedes Jahr abwechselnd in Waren und Neubrandenburg Heiligabend zu verbringen. Um zu entscheiden wer zuerst dran ist, zogen wir Stäbchen. Ich verlor und weinte bitterlich.

Unvorstellbar war für mich der Gedanke diesen Abend nicht mit meinen Eltern und meinem Bruder zu verbringen. Nun hatte ich ein Jahr Zeit mich daran zu gewöhnen und so feierten wir dann 2009 unser erstes gemeinsames Weihnachten und dabei wechseln sich auch heute noch immer die Städte ab.

2014 fand dann das erste Weihnachten als kleine Familie statt. Da wir noch in einer sehr kleinen Wohnung wohnten, feierten wir nicht zu Hause, sondern wieder bei unseren Familien und in dem Jahr waren wir dann in Waren.

Nun war es das erste Weihnachtsfest, welches Olli bewusst mitbekam und auch viel mehr verstand. Schon ein paar Tage vor Heiligabend fand unsere Weihnachtsfeier mit den Kindern und den Tageseltern statt. Das war die Generalprobe für Heiligabend, da André unbedingt den Weihnachtsmann kommen lassen wollte.
Doch bei der Weihnachtsfeier hatte Oliver schreckliche Angst. Er war total panisch, schrie und ließ sich gar nicht wieder beruhigen. Der Weihnachtsmann brauchte schon mal nicht kommen.

An Heiligabend war es stressig, wie immer, aber ich bin ja selber Schuld, da ich mir mal wieder alles bis zum Schluss ließ. Nach dem Mittagsschlaf machten wir uns auf den Weg zu meinen Eltern, mit Verspätung natürlich. Traditionell schmückten mein Bruder und ich den Tannenbaum am späten Nachmittag. Dieses Mal half Olli mit. Unser eigener Baum steht immer schon Anfang Dezember damit wie auch lange was davon haben.

 

Abendbrot gab es kurz vor halb 7. Es gab ein paar Würstchen, Baguette, Kartoffelgratin und Dino-Nuggets. Danach haben wir es uns in der Stube gemütlich gemacht. Etwas später klopfte es an der Tür und Oliver brach in Panik aus, aber der Opa hat ihn beschützt. Wir brachten alles rein und dann verteilte ich die Geschenke an alle, nachdem jeder etwas aufgesagt hat. Oliver spielte sofort fleißig mit seiner Kasse.

 

Die Zeit verging mal wieder sehr schnell und kurz nach 9 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zu  Haus meiner Großeltern. Dort verbrachten wir dann die Nacht.
Auch am 1. Weihnachtstag blieben wir bei meinen Großeltern. Zum Mittagessen gab es leckere Rouladen und zum Kaffee kamen dann noch mein Bruder und meine Mutti und auch die Familie von meinem Onkel.

Am späten Nachmittag machten wir uns dann wieder auf den Weg. Wir machten einen kurzen Abstecher nach Hause, um die Katzen zu versorgen und um ein paar Sachen auszutauschen. Danach fuhren wir zu Andrés Schwester und schliefen dann dort. Wir verbrachten einen schönen Abend zusammen und es wurde etwas spät, aber zum Glück schlief Olli etwas länger.

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück packten wir alles zusammen und fuhren zu Andrés Eltern. Bei ihnen blieben wir an dem 2. Weihnachtstag. Wir aßen das Lieblingsessen von André, was wahrscheinlich von das Lieblingsessen von seiner Familie ist, aber es schmeckt ja auch wirklich so lecker.

 

Die Jungs sollten dann Mittagsschlaf machen, aber kamen beide nicht so richtig zur Ruhe, aber wenigstens schlief Oliver etwas über eine Stunde. Während dessen guckten wir Aschenbrödel. Endlich, denn ich kam in der ganzen Weihnachtszeit noch nicht dazu.

Am späten Nachmittag nachdem Kaffee wurde es dann Zeit für die letzte Bescherung. Wir machten es uns in der Stube bequem und es klopfte. Wieder geriet Oliver in Panik, aber beim Reintragen der Geschenke war er dabei.
Die Kinder verteilten die Geschenke an jeden, der etwas aufsagte oder vorsang. Nach einer kurzen Spielzeit mit seinem Traktor, den er sich so gewünscht hatte, ging es aber endlich nach Hause.

 

 

So ging ein langes, aufregendes Wochenende zu Ende. Wir wurden mit reichlich Essen und Geschenken versorgt, was für ein schönes Weihnachtsfest. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, hoffentlich besser vorbereitet. 🙂

Liebe Grüße
Sabrina

Für dich vielleicht ebenfalls interessant...

1 Kommentar

  1. Sieht doch danach aus das ihr ein tolles Weihnachtsfest hattet. Jetzt wird sich auf Silvester vorbereitet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.