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Winterblues

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich über mein inneres Ich schreiben. Es ist ja immer besser, wenn man über seine Gefühle spricht, einfach damit man alles rauslassen kann und sich wieder besser fühlt. Nun ja, aber das mit dem Aussprechen ist manchmal so eine Sache. Nicht immer bietet sich dafür der beste Gesprächspartner oder die geeignete Zeit, also schreibe ich diese Gefühle nun nieder, was mir in der Vergangenheit schon so manches Mal geholfen hat.
Es ist Winter, es ist kalt, grau, die Sonne lässt sich selten blicken und das alles zieht mich wie immer voll runter und ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich denke, so schlimm war es noch nie. Also googelte ich nach Winterdepression. Sowas gibt es. Diese Krankheit nennt man saisonal bedingte Depression (SAD – Seasonal Affective Disorder).

Winterdepression – Symptome und Ursachen
Von dieser Depression wird erst seit 1987 gesprochen und die Zahl der Erkrankten steigt. Symptome für diese Erkrankung sind:
  • gedrückte Stimmung
  • Antriebslosigkeit
  • erhöhter Schlafbedarf
  • vermehrtes Verlangen nach Süßigkeiten
Die Ursachen sind hormonbedingt. Da es im Herbst und Winter nicht lange hell ist, wird zu wenig Serotonin gebildet und dies kann eine Depression fördern. Serotonin nennt man auch das Wohlfühlhormon. Das 2. Hormon, was dafür verantwortlich ist, ist Melatonin. Dies wird ebenfalls aufgrund des fehlenden Lichts gebildet und wirkt einschläfernd.

Hm, ich erkannte mich in eigentlich allen Dingen wieder. Ich bin ständig schlecht drauf, traurig und denke noch mehr nach als sonst. Von der ständigen Müdigkeit und dieser absoluten Unlust will ich gar nicht erst anfangen und dann kommt noch das ständige Naschen dazu. Weihnachten hat nicht gerade dazu beigetragen, das zu unterbinden. Es ist schon alles weg und ich fühle mich total schlecht, weil ich in den letzten Monaten schon 3 kg zugenommen habe, die ich echt nicht haben will.
Aber dann fragte ich mich selbst, ob ich wirklich depressiv bin. Ich fühle mich nicht krank oder depressiv, dennoch möchte ich etwas dagegen tun. Ich möchte mich wieder besser fühlen.


Behandlung


1. Licht
Tageslicht ist sehr wichtig, um die Hormone wieder zum Ausgleich zu bringen. Daher ist es empfehlenswert täglich eine Stunde im Freien zu verbringen und sich zu bewegen. Denn auch Bewegung hilft der Serotonin-Bildung.
Auch eine Lichttherapie mit einer Tageslichtlampe ist hilfreich.


2. Ernährung
Abwechslungsreiche Ernährung spielt immer eine große Rolle, auch in diesem Falle. Aber trotzdem darf es auch mal ein Stück Schokolade für das Wohlfühlen sein.


3. Farben
Sonnenähnliche Farben hellen die Stimmung auf, z. B. Rot, Gelb oder Orange. Empfehlenswert ist es einen schönen bunten Blumenstrauß kaufen.


4. Musik
Musik, die zum Tanzen und Mitsingen einlädt, ist sehr gut geeignet. Denn jede Art von Bewegung hilft gegen Depressionen, egal welcher Art.

5. Arzt
Wenn die Depression zu stark ausgeprägt ist, ist ein Besuch beim Arzt notwendig, Depressionen sollten einfach nicht unterschätzt werden.

Ich habe nun schon versucht in den letzten Wochen etwas zu ändern. Ich habe angefangen mich etwas mehr zu bewegen und merke, dass es mir hilft wacher zu sein. Auch habe ich zu etwas mehr Obst und Gemüse gegriffen, aber trotzdem sind es einfach noch zu viele Süßigkeiten, über die ich mich sehr ärgere. Aber dann ist es jetzt so und sobald das Wetter wieder schöner wird, werden die Kilos bestimmt von alleine purzeln. 🙂 Ich freue mich schon jetzt sehr auf den Frühling und den Sommer.
Wie fühlt ihr euch im Herbst und Winter? Geht es euch ähnlich?
Liebe Grüße
Sabrina

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1 Kommentar

  1. Ich esse immer viel Suesses, egal Sommer, Herbst oder Winter lol

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